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Presseberichte
Firmenübernahme hat Modellcharakter
Der Sanitär- und Heizungsbetrieb Carl Lechner sichert den Bestand des Unternehmens
durch einen externen Partner.
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Nachfolge gesichert:
Paul-Herbert Lechner übergibt seine Firma
ab 2012 an Volker Emonts und Hubert Bock (v.l). (Foto: abi) |
KREFELD. Welche Herausforderung für Firmenchef Paul-Herbert Lechner: Vier Generationen lang hat sich die Nachfolge beim Krefelder Traditionsunternehmen Carl Lechner an der Vinzenzstraße nahtlos vollzogen. Stets fand sich ein Familienmitglied, das den Sanitär- und Heizungsbetrieb weitergeführt hat.
Als feststand, dass die Töchter des Diplomingenieurs andere Berufsziele verfolgen und er sich dem Rentenalter nähert, entschloss er sich nach reiflichem Überlegen, den Betrieb und damit das Schicksal der 40 zumeist langjährigen Mitarbeiter in fremde Hände zu übergeben.
Das Herz hängt am Betrieb, an den Mitarbeitern und Kunden
Ein solcher Schritt fällt schwer – vor allem emotional. Das Herz hängt an Betrieb, Mitarbeitern und Kunden. Das ganze Familienleben wird von der Arbeit rund um den Betrieb bestimmt. „Letztlich ist es auch eine Frage der Verantwortung gegenüber den treuen Mitarbeitern, die zum Teil sogar schon bei meinem Großvater gearbeitet haben“, gesteht Paul-Herbert Lechner.
Als der Entschluss erst einmal gefasst war, ging alles sehr schnell. Bereits nach kurzer Zeit war mit der Mainzer Käuffer-Gruppe ein starker Partner gefunden, der im Südwesten Deutschlands zwölf eigenständige Tochtergesellschaften unterhält und über 500 Mitarbeiter beschäftigt.
„Im Januar 2009 haben wir erstmals an einem Tisch gesessen“, berichtet Hubert Bock. „Dann haben wir uns ein gutes halbes Jahr Zeit genommen und in Gesprächen angenähert, bevor wir im September den Kaufvertrag unterschrieben haben“, so der Geschäftsführer der Käuffer-Gruppe.
Volker Emonts ist der erfahrene und ehrgeizige Nachfolger Lechners
Paul-Herbert Lechner bleibt bis 2012 Geschäftsführer im ehemaligen Betrieb und arbeitet bis dahin seinen Nachfolger ein, der mit Volker Emonts auch schon gefunden ist. „Ein Glücksfall“, sind sich Bock und Lechner einig, denn der gebürtige Krefelder ist Zentral-, Heizungs- und Lüftungsbauermeister und bringt neben der Erfahrung aus einem 100-Mitarbeiter-Betrieb den nötigen Ehrgeiz mit. „Ich habe eine neue Aufgabe gesucht und sie hier gefunden“, will er sich das umfassende Rüstzeug zum selbstständig handelnden Unternehmer schnellstmöglich aneignen. Bis dahin arbeitet er als technischer Leiter und bemüht sich nebenbei auch um das Vertrauen der Mitarbeiterschaft.
„Wir wollen bei all unseren Tochtergesellschaften die Identität erhalten, belassen sie in ihrem Kern und bleiben auch beim vertrauten Namen“, nennt Bock die Strategie. Dabei lernen beide Seiten voneinander – Lechner das anspruchsvolle Projektgeschäft und Bock das hocheffizient organisierte, kleinteilige Servicegeschäft wie der Wartungsbereich, mit dem die Gruppe regional wachsen will.
Das Modell Käuffer/Lechner als erfolgsversprechendes Modell
Für viele kleinere Handwerksbetriebe hat Bock aber keine guten Nachrichten parat: Wer sich nicht bald auch im Projektgeschäft orientiere und mit größeren Betrieben kooperiere, den werde der immer stärkere Markt der „Facility Management“-Unternehmen hinwegfegen – Firmen, die Gebäude verwalten und bewirtschaften. Die Bedrohung komme nicht vom Wettbewerb selbst. Das Modell Käuffer/Lechner sei schon aus dieser Sicht ein äußerst erfolgversprechendes Modell, aber auch, um die Nachfolge sicherzustellen.
Westdeutsche Zeitung Krefeld, 16. Juni 2010
von Wolfhard Petzold
Unternehmensnachfolge
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Das Gebäude der Deutschen Bank am Ostwall wurde vom Heizungs- und Sanitärbetrieb Lechner mit Fernwärmeheizung und sanitären Anlagen ausgestattet. Die Lechner-Mitarbeiter freuen sich nun darüber, dass eine Nachfolgeregelung für ihren Betrieb gefunden worden ist. (Foto: Dirk Jochmann) |
KREFELD. Vier Generationen lang hat sich die Nachfolge beim Krefelder Traditionsunternehmen Carl Lechner an der Vinzenzstraße nahtlos vollzogen. Immer stand ein Sohn parat, der Vaters Sanitär- und Heizungsbetrieb übernommen und weitergeführt hat.
Als die WZ bei einer Recherche zum Thema Unternehmensnachfolge vor zwei Jahren bei Firmenchef Paul-Herbert Lechner nachfragte, hegte er noch die leise Hoffnung, dass seine älteste Tochter das Zepter übernehmen würde. Doch sie wählte einen anderen Berufsweg und ihre Entscheidung stellte den Vater vor eine neue Herausforderung: Wie lässt sich der Familienbetrieb mit seinen 40 Mitarbeitern erhalten, von denen einige schon beim Großvater gearbeitet haben?
Doch damit stand der Diplomingenieur nicht allein. In Deutschland sind jährlich fast 80000 Unternehmen von einer Nachfolgeregelung aus Altersgründen betroffen – eine Entwicklung, die sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird. Dabei drohen nicht nur die Unternehmenskultur sondern auch die langjährigen Kundenbeziehungen verloren zu gehen. Nicht zuletzt deshalb berücksichtigen die Banken in ihrem Rating für die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens heute eine geregelte Nachfolge. Auch für den Unternehmer ist der Einschnitt tief. Die emotionale Beanspruchung muss bewältigt und ein Nachfolger gefunden werden, um schließlich die vertraglichen Verhältnisse zu klären.
Für Lechner war klar, dass er im Fall einer nicht realisierbaren familiären Lösung eine außerfamiliäre Variante suchen wollte. Und er fand sie in der Mainzer Käuffer Gruppe, die 13 Standorte überwiegend im Südwesten Deutschlands mit 475 Mitarbeitern unterhält. Für Lechner ein Glücksfall, denn er führt trotz des Verkaufs vertragsgemäß noch einige Jahre die Geschäfte weiter und kann seinen Kunden sogar ein größeres Portfolio bieten. Denn Käuffer hat außer den traditionellen Bereichen Heizung, Solartechnik, Sanitär/Bad und Hygiene weitere Leistungen zu bieten, unter anderem Kraftwerks-, Anlagen- und Rohrleitungsbau, Kältetechnik und Gebäudemanagement. Für die Gruppe bietet sich die Möglichkeit, ihr geplantes organisches Wachstum vom Südwesten in Richtung Nordosten mit einem eingesessenen Familienbetrieb auszudehnen. Nach Köln-Bonn folgt nun Krefeld.
„Ich bin erleichtert, dass die Firma Käuffer mit 142 Jahren eine vergleichbar lange Tradition wie unser Betrieb hat und sich die Zusammenarbeit vom ersten Gespräch an so hervorragend entwickelt“, gesteht Lechner. Wichtig sei ihm vor allem, dass die Familie und die Belegschaft hinter diesem Schritt stehen.
„Mit den Verantwortlichen der Käuffer Gruppe gibt es eine große inhaltliche Übereinstimmung in der Geschäftsführung und – was noch wichtiger ist – im gegenseitigen Vertrauen“, sagt Lechner.
Westdeutsche Zeitung Krefeld, 2. November 2009
von Wolfhard Petzold
Verdiente Mitarbeiter geehrt
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Die Ehrung der verdienten Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Heizungs- und Sanitärbetrieb Carl Lechner fand im schönen Ambiente des Nordbahnhofs statt (v.l.): Michael Schmitz, Günter Hee, Manfred Schmitz, Paul-Herbert Lechner, Werner Becker und Michael Ehmann |
CRACAU. Das Heizungs- und Sanitärunternehmen Carl Lechner hat gleich acht seiner Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Firmenchef Paul-Herbert Lechner nahm die Betriebsversammlung seiner 40 Beschäftigten im Lokschuppen des Krefelder Nordbahnhofs zum Anlass, die verdienten Mitarbeiter mit Ehrenurkunden im Namen der Handwerkskammer Düsseldorf auszuzeichnen. Dabei kamen 220 Betriebsjahre zusammen.
Manfred Schmitz ist mit 45 Jahren Zugehörigkeit das „Urgestein“ des Betriebs. „Schon mein Vater hat hier gearbeitet – sogar noch unter dem Firmengründer Carl Lechner“, erinnert sich Gas- und Wasser-Installateur und Kundendienstler Schmitz. Er erlebt bereits die dritte von vier Generationen des Familienunternehmens. Für 40-jährige Betriebszugehörigkeit wurden Werner Becker und Günter Hee mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Michael Ehmann, Oliver Münch und Michael Schmitz erhielten die bronzene Ehrennadel für 25 Jahre Treue zum Betrieb. Auf zehn Jahre Zugehörigkeit bringen es Brigitte Kerkmann und Frank Hilling.
„Unsere Mitarbeiter sind Säulen, auf die die Firma bauen kann“, weiß Lechner das langjährige Engagement seiner Mitstreiter zu schätzen.
Westdeutsche Zeitung Krefeld, 9. September 2009
von Wolfhard Petzold
“Allianz für gesunde Rücken”
Krankenkasse, Handwerksbetrieb und Mitarbeiter profitieren von gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen Haltungsschäden.
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Gerade für ältere Mitarbeiter wie Manfred Schmitz sind Arbeitshilfen wie die Leiter mit breiten Trittstufen eine Erleichterung. Das „Urgestein“ des Familienbetriebes Lechner erlebt bereits die dritte von vier Lechner-Generationen.
(Foto: Dirk Jochmann) |
Krefeld. Dreimal je eineinhalb Stunden haben 15 Mitarbeiter des Krefelder Heizungs- und Sanitärbetriebs Carl Lechner bei einem Sportwissenschaftler ein Training absolviert, und schon klingeln die Kassen. Aus den Händen von Mechthild Janßen vom Zentrum für betriebliche Gesundheitsförderung der Handwerkerkrankenkasse IKK Nordrhein erhält jeder Seminarteilnehmer einen Scheck. Die Mitarbeiter bekommen einen Krankenkassenmonatsbeitrag zurückerstattet als Dankeschön für die Teilnahme an dem Seminar.
Finanzieller Anreiz zur Vorbeugung der Schäden
Die Förderung der Gesundheit zahlt sich ebenso für den Betrieb in barer Münze aus, denn auch der Arbeitgeber erhält für die Teilnahme der Mitarbeiter seinen Monatsanteil am Krankenkassenbeitrag zurück. „Auf diese Weise profitieren alle Parteien davon, auch unsere Kasse durch weniger Krankmeldungen“, sagt Janßen. „Wir möchten mit unserer Aktion, die auch für andere Betriebe mit Mitgliedern unserer Kasse gilt, Haltungsschäden vorbeugen.“
Neben dem verhaltensspezifischen Rückentraining werden Ideen wie einfache Montage- und Arbeitshilfen umgesetzt, die zudem der Arbeitssicherheit dienen.
„So haben wir nach Analyse der Arbeitsabläufe aufgrund von Vorschlägen unserer Mitarbeiter bei dieser Gelegenheit Verbesserungen durchgeführt“, berichtet Firmenchef Paul-Herbert Lechner, der das Engagement seiner Mitarbeiter gerne unterstützt.
Unter anderem wurde eine Leiter mit breiten Trittstufen angeschafft, auf der das Ersatzteillager in gerader Körperhaltung ein- und ausgeräumt werden kann. Beim Ausleeren von Abfällen aller Art in verschieden große und hohe Container im Betriebshof dient jetzt eine eigens von einem Schlosserbetrieb angefertigte Etagentrittstufe dazu, dass die Mitarbeiter eine rückenschonende Haltung einnehmen.
Eindrucksvoll: Bewegliches Modell der Wirbelsäule
„Das Seminar hat uns die Augen geöffnet“, gesteht Bernd Pleitgen, der die Idee dazu hatte und sie mit der Krankenkasse umsetzte. „Am eindrucksvollsten war ein bewegliches Wirbelsäulenmodell, mit dem der Trainer jede unserer typischen Arbeitsbewegungen nachahmte, wobei jeder Wirbel hörbar einrastete“, schildert der Sicherheitsbeauftragte der Firma Lechner den Lerneffekt.
„Wir achten jetzt beim Heben, Bücken und Aufstehen darauf, das Gewicht gleichmäßig zu verteilen und den Rücken zu entlasten“, sieht Pleitgen schon Lernerfolge. Das Lernen in der Gruppe habe Spaß gemacht und auch der finanzielle Anreiz sei nicht zu verachten. Das bestätigt auch Arbeitskollege Jochen Uhlen: „Das Seminar war ausgesprochen interessant und wir verhalten uns jetzt alle vorsichtiger.“ Und man sei „auf den Geschmack gekommen“, denn Pleitgen und Kollegen planen schon das nächste Seminar: Stressbewältigung.
Westdeutsche Zeitung Krefeld, 27. Juli 2009
von Wolfhard Petzold
“Lechner: Zoo steht auf der Kundenliste”
Der Sanitär- und Heizungsbetrieb Carl Lechner behauptet sich in der vierten Generation.
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| Ein Fahrzeug von mittlerweile 25: Firmenchef Paul-Herbert Lechner ist Chef des Krefelder Familienunternehmens in der vierten Generation. Die Zahl seiner Mitarbeiter liegt bei 48. (Foto: Lothar Strücken) |
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Michael Bongartz, Anlagenmechaniker
der Firma Lechner, nimmt die drei
aneinander gekoppelten Vakuum-
Röhrenkollektoren eines Passivhauses
in
Betrieb, die mit für die Wärmeversorgung
eines Passivhaus sorgen. |
Krefeld. Ein Handwerksbetrieb, der seit 130 Jahren in Krefeld und Umgebung Sanitäranlagen und Heizungen installiert, hat eine „ellenlange“ Referenzliste: Zum Beispiel gibt es kaum ein Bankgebäude in der Stadt, das nicht von der Carl Lechner GmbH ausgestattet wurde. Wer im Cinemaxx-Kino den neuesten Film bei behaglicher Temperatur genießt oder im Tropenhaus des Krefelder Zoos den Saunaeffekt erlebt, verdankt dies der Heizungs-, Bewässerungs- und Klimatechnik des Familienunternehmens.
Mit einer Kombination aus moderner Gestaltung und Technik, traditioneller Handwerkskunst und einem Kundennotdienst, der täglich bis 22 Uhr erreichbar ist, gelingt es dem Unternehmen, auch in der vierten Generation erfolgreich zu sein.
Von den 40 Mitarbeitern, die bei Inhaber und Geschäftsführer Paul-Herbert Lechner Arbeit finden, sind viele schon lange Jahre dabei. Mit 48 Jahren Betriebszugehörigkeit schießen Manfred Schmitz und Hans-Josef Claessen „den Vogel ab“. „Schon unsere Väter haben hier gearbeitet – sogar noch unter dem Firmengründer Carl Lechner“, erinnert sich Installateur und Kundendienstler Schmitz (59). „Die meisten Mitarbeiter haben bei uns schon die Lehre gemacht“, sagt Diplomingenieur Lechner, der auf solide Installateurausbildung setzt.
Allerdings wird es immer schwieriger, geeignete Nachwuchskräfte zu finden, die den Anforderungen entsprechen, klagt er. Es hapere schon beim Lesen, Schreiben und Rechnen, aber auch an Pünktlichkeit und Benehmen. Aufschluss über Kenntnisse und Fähigkeiten gibt ein Bewerbungsgespräch mit kleinen Tests.
Schon früh hat der Firmenchef die Bedeutung des Kundendienstes erkannt. Seit 1980 existiert offiziell ein solcher Service, der zuletzt, als Sturmtief Kyrill in Krefeld wütete, auch rund um die Uhr im Einsatz war, um Rohrbrüche und andere Schäden zu beheben. Immerhin entfallen etwa 70 Prozent aller Aufträge auf Sanierung, Kundendienst und Service und nur 30 Prozent auf Neuinstallationen.
Da das Neubaugeschäft in den vergangenen zehn Jahren eher rückläufig war, konzentrierte sich das Familienunternehmen mehr auf Sanierungen, die in Krefeld wegen der vielen Altbauten Konjunktur haben. So müssen häufig alte Rohre aus Zink gegen solche aus Kunststoff ausgetauscht werden. Rückläufig ist auch der Absatz von Gasfeuerungsanlagen – zum einen, weil sie heute langlebiger und störungsärmer sind, zum anderen, weil sich Erdwärmepumpen und Solaranlagen immer mehr durchsetzen.
Erdwärme und Solaranlagen: Trendwende in der Branche
Weniger als die Hälfte an Energiekosten und der geringere Platzbedarf sind schlagende Argumente gegenüber der Öl- oder Gasheizung. „Bei den letzten sechs neuen Eigenheimen haben wir fünf Erdwärmesysteme und eine Solaranlage installiert“, erläutert Lechner eine Trendwende in der Branche. „Uns ist der Spagat zwischen Markteinflüssen und technischen Neuerungen mit moderaten Personalanpassungen gelungen, ohne Mitarbeiter entlassen zu müssen“, freut sich Lechner. „Und wir sind gut ausgelastet.“
An Ausschreibungen für Großaufträge beteiligt er sich erst gar nicht, weil „zu viele Anbieter mit Billiglohnkräften auf Kosten der Qualität die Preise verderben“. Bei regionalen Ausschreibungen wie Schulen sei man aber dabei. Das Motto „Qualität zu angemessenem Preis“ wird jedoch offensichtlich von einer großen Krefelder Stammkundschaft mit Vertrauen honoriert. Und man kennt die 25 Firmenfahrzeuge im Stadtgebiet.
Zudem lässt sich Lechner gerne neue Service-Leistungen einfallen. Jüngstes Beispiel ist ein „Staubfresser“, der den Arbeitsstaub per Unterdrucktechnik absaugt und eine saubere Arbeitsstätte hinterlässt. Sein Einsatz erhöht zwar die Rechnung, spart aber die Putzkosten.
Eine Belebung der Konjunktur in seiner Branche sei leider im ersten Halbjahr noch nicht spürbar gewesen. „Neben dem Ärgernis der Mehrwertsteuererhöhung, die lediglich zum Vorziehen einiger Aufträge geführt hat, war nur die branchenübliche Saure-Gurken-Zeit im Frühjahr zu verzeichnen“, so Lechner. Der Steuerbonus für Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen fördere zwar die Auftragslage, sei aber mit einem Höchstbetrag von 600 Euro noch zu niedrig. Seine Anregung: auf 1000 Euro erhöhen, weil diese Maßnahme die Schwarzarbeit reduzieren hilft.
Westdeutsche Zeitung Krefeld, 06. September 2007
Von Wolfhard Petzold
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Westdeutsche Zeitung Krefeld 22. Dezember 2004
Rheinsche Post Krefeld 20.September 2003
Westdeutsche Zeitung Krefeld 4. Oktober 2003
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